"Heldinnenreise-Conny M"
Conny M.
Hallo meine Liebe, Die Heldinnenreise selbst war sehr schön, inspirierend und für mich persönlich auch ziemlich schmerzvoll. Warum, erkläre ich gleich.
Zu Beginn der Reise war ich innerlich sehr unruhig, unentspannt und empfand mein Leben schon als etwas chaotisch. Ich habe schlecht geschlafen und viel nachgedacht, was ich in meinem Leben ändern will und wie ich es schaffe, etwas zu verändern – leider ohne Erfolg. Die Gedanken kreisten in meinem Kopf und ich kam zu keinem Ziel. Als ich dann auch noch die Karte der Göttin „Nu Kua“ (Ordnung) zog, wusste, dass endlich Ruhe in mein Leben einkehren sollte.
Anfangs hatte ich keine wirkliche Vorstellung, was mich auf dieser Reise erwarten würde, aber ich habe mich in der Hoffnung, dass sich in meinem Leben etwas ändern würde, darauf eingelassen.
Die gemeinsame Zeit war wundervoll. Die anderen Frauen und auch du und Petra wart wundervoll. Jede der Frauen hatte ihre eigenen Sorgen und Ängste und jede wollte etwas ändern. Ich fühlte mich nicht allein. Ich fühlte mich in die Gruppe integriert, obwohl ich bei dem ersten Termin nicht dabei sein konnte. Wir haben uns über unsere Gedanken ausgetauscht und ich konnte viel von den anderen Frauen lernen. Du und Petra habt euch für jeden Tag etwas anderes Tolles einfallen lassen, dass uns als Teilnehmerinnen weiterbringt.
Eine große Veränderung habe ich während der Reise nicht gespürt. Bei mir kam das alles erst am letzten Tag der Reise und danach – scheinbar bin ich eine von den Frauen, die immer etwas länger brauchen. 😉
Demzufolge kann ich auch nicht sagen, dass ich meine Ziele erreicht habe. Ja, ich habe in der Zeit viel gelernt und sicher auch unbewusst viele Dinge verändert – oh mein Gott, ich kann mich noch erinnern, als wir beim zweiten Treffen tanzen sollten. Es war eine echte Überwindung für mich. Tanzen und alle gucken zu. Ich habe es gemacht. Ich bin über meinen Schatten gesprungen. Am Tag darauf war ich zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Ich habe getanzt als gäbe es keinen Morgen. Es war großartig. Ich war so frei.
Durch diese Reise habe ich zwar meine Ziele nicht erreicht, aber ich bin ihnen einen Schritt näher gekommen und wusste am Ende der Reise, was ich will und wo mein Weg weiter hingehen sollte.
Das Ende der Reise war, wie bereits erwähnt, sehr schmerzvoll. Ich habe herausgefunden, wie wenig ich mich selbst liebte und dass sich darauf mein ganzes Leben aufbaute. Nachdem durch diese Tatsache bereits auch mein Privatleben in Mitleidenschaft gezogen worden war und ich dadurch vielleicht auch den Mann, den ich liebte verlieren würde, habe ich entschieden an mir zu arbeiten. Das tue ich bin heute und ich bin so froh und dankbar für all die Erlebnisse und Erkenntnisse der letzten Wochen und Monate. Mein Leben geht endlich bergauf und verläuft so, wie es gerne haben möchte. Ich bin selbstbewusster geworden und trete anderen Menschen gegenüber auch so auf. Ich finde mich nicht mehr so schrecklich wie vorher. Ich mag mich, auch wenn es hier und da immer noch Kleinigkeiten gibt, die ich doof an mir finde. Ich akzeptiere mich und das strahle ich aus.
Schlussendlich kann ich sagen, dass die Heldinnenreise nur eine Vor-Reise von dem war, was in den letzten Wochen auf mich zu kam. Die Reise hat mir die Augen geöffnet endlich einmal hinzusehen.
Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Reise machen durfte und empfehle sie jeder Frau, die sich selbst ein Stückchen näher kommen möchte.
Liebe Nicole, liebe Petra, ihr seid toll. Tausend Dank für alles.
Conny M.